Stadtführer
Studentenecken

Bierstadt Bamberg

Stadtführung - die Top Ten

weitere Sehenswürdigkeiten

 

Studentenecken


Die Austraße - Bambergs Studentenstraße
Die Austraße schließt direkt an der Mensa und der Cafeteria der Innenstadt Universität (An der Universität 5) an. Sie wird gesäumt von zahlreichen Cafés. Man hat die Qual der Wahl zwischen dem Café Müller, dem Hofcafé, dem Café Esspress und der Spaghetteria Orlando und einigen Weinstuben. Zur virtuellen Version der Austraße


Die "Shoppingmeile" vom Maxplatz bis zum Gabelmann
Bambergs Fußgängerzone beginnt in der nähe des Maxplatzes, beim Rathaus. Eingekauft werden kann eigentlich alles was das Herz begehrt. Von Lebensmitteln über Kleidung, Kosmetikprodukten und Haushaltswaren bis hin zu Büchern und Zeitschriften. Zwischen den Geschäften befinden sich immer wieder kleine Cafés und Bäckereien. Einer ausgedehnten Shoppingtour mit kleinen Pausen steht also nichts im Weg.
Die Fußgängerzone endet am 1698 erbauten Neptunsbrunnen, dem Gabelmann oder wie ihn die Einheimischen nennen „Gabelmoo". Einer der beliebtesten Treffpunkte der Innenstadt. Wer den Gabelmann noch nicht kennt, braucht lediglich nach der nicht zu übersehenden Martinskirche Ausschau zu halten.


Der Hain
hain_eigen.jpgDie ausgedehnte Parkanlage im Süden der Stadt lädt zu längern Spaziergängen, kleinen Radtouren und lauschigen Picknicken ein. Zwischen den beiden Regnitzarmen wechseln sich Waldabschnitte mit Liegewiesen und Pavillions ab. Hier findet sich neben dem botanischen Garten und dem Heinweiher die Möglichkeit auf der Regnitz Tretboot zu fahren und sogar zu baden (Hainbad)

 

 

 

 

 

 

Die Sandstraße - Nightlife
Die wohl beliebteste Studenten-Location der Sandstraße ist der Live-Club, montags Schwof ist Pflichttermin. Außerdem hat man noch die Auswahl zwischen der Blues-Bar, dem Stilbruch, dem Jazz Keller und der Soda Bar. Wen es schon nachmittags in die Sandstraße zieht, der kann im Sommer auf der Terrasse der Haas-Säle zwischen Palmen und Hollywood-Schaukeln den Blick auf den Dom genießen

 

Die Sandkerwa® sandkerwa2_eigen.jpg
Sankt Elisabeth im Sand - die "Sandkerwa®" ist tatsächlich ein Kirchweihfest. Man möchte es nicht glauben angesichts der Besuchermassen während der fünf Tage am letzten August-Wochenende und der Ausdehnung der Kerwa über das gesamte Bamberger Sandgebiet - wie hier die Altstadt am linken Regnitzufer heißt. Auch wenn das Volksfest im Sand wohl immer in die Semesterferien fallen wird, kann ich nur empfehlen, wenigstens einmal in Bamberg zu bleiben und es sich anzuschauen, es ist für jeden Geschmack etwas dabei!

 

 

 

 

 

 

Bierstadt Bamberg



keller_eigen.jpgDie (Bier-)Keller
Wer glaubt, die Keller seien unterirdisch, irgendwo in der Altstadt, der irrt gewaltig. Die Keller sind im Bamberg "auf'n Berg", eingemeißelt in den harten Felsen, die früher als kühlendes Lager für das Bamberger Bier dienten. Irgendwann zum Ausgang des 19. Jahrhunderts stellten findige Brauer Tische und Stühle vor den Lagerraum, schenkten Bier frisch vom Fass aus und etablierten somit die Kellerkultur. Es handelt sich also sozusagen um Biergärten auf den Bamberger Bergen, wo man einen besonders schönen Ausblick auf die Domstadt hat. Drei davon gibt es allein noch am Stephansberg, zum Kellerführer


Brauereigaststätten
Wer zum Bier auch noch die deftige Fränkische Küche in rustikalem Ambiente genießen will ist hier richtig. Am bekanntesten sind wohl das Schlenkerla (Dominikanerstraße 6), das Spezial (Obere Königstraße 10) und das Fässla (Obere Königsstraße 19-21). Alle zehn Brauereigaststätten


Das Rauchbier
Mitten in der Altstadt Bambergs, zu Füßen des hohen Doms, liegt der historische Brauereiausschank Schlenkerla (Dominikanerstraße 6). Urkundlich erstmals 1405 erwähnt und heute in der 6. Generation von der Familie Trum geführt, ist er die Quelle von Bambergs bekanntester Bier-Spezialität "Aecht Schlenkerla Rauchbier". Nach alter Tradition wird es im Ausschank noch direkt vom Eichenholzfass gezapft. Sein Geschmack ist wie der Name schon verrät "rauchig", was häufig eine Assoziation zu geräuchertem Schinken hervorruft



Das Bockbier
bockbieranstich_gruppenfoto_eigen.jpg
Das Bockbier oder auch Starkbier ist ein saisonales Bier, das speziell im Herbst, von Oktober bis Dezember, ausgeschenkt wird. Eröffnet wird die Saison durch den berühmt-berüchtigten Bockbieranstich. In den Biergärten der Brauereien wird das Bockbier frisch vom Fass gezapft und im Freien ausgeschenkt. Da sich das Bockbier durch einen besonders hohen Stammwürzegehalt auszeichnet, was wiederum - und das ist wichtig zu wissen - einen höheren Alkoholgehalt zur Folge hat, sind die Bockbieranstiche immer sehr feucht-fröhliche Runden. Tipp: Der Bockbieranstich erfreut sich großer Beliebtheit, ist daher immer relativ zeitig voll, also früh da sein und da man sich im Freien aufhält auch warm anziehen


Die Katakomben katakomben_eigen.jpg
Kaum zu glauben, aber ein Großteil der Stadt ist komplett unterhöhlt! Endlose Stollen und Tunnel im Keupersandstein-Berggebiet Bambergs, entstanden durch die seit dem 11. Jahrhundert betriebene Sandgewinnung. Im 17. und 18. Jahrhundert dienten die Felsenkeller dann der Wein- und Bierlagerung. Die Stollenanlagen wurden ausgebaut und es entstanden Stollensysteme mit einer Länge von fast 10 km. 1941 wurden die unterirdischen Stollen für Luftschutzzwecke genutzt. Immer zu Semesterbeginn bietet Feki.de bei "entdecke Bamberg" auch für die Katakomben günstige Führungen an.

 

 

 

Stadtführung: die Top Ten

 

Die Altstadt - seit 1993 Weltkulturerbe
Das auf sieben Hügeln erbaute "Fränkische Rom" an der Regnitz bildet ein einzigartiges architektonisches Ensemble. In dem historischen Stadtbild mit seinen zahlreichen Monumentalbauten, mittelalterlichen Kirchen und barocken Bürgerhäusern sind auf einmalige Weise architekturgeschichtliche Momente mehrere Jahrhunderte lebendig geblieben

 

Das Alte Rathaus und Klein Venedig altes_rathaus_unbekannt.jpg
Auf einer künstlich angelegten Insel steht das von der Regnitz umspülte Alte Rathaus. Es entstand im Jahre 1321 und wurde zwischen 1744 und 1756 im barocken Stil umgestaltet. Sehr beeindruckend ist die riesige Freskomalerei an der Außenwand des Gebäudes. Die Räume des einstigen Rathauses beherbergen heute die Fayencen- und Porzellansammlung des Schokoladenfabrikanten Ludwig.
Öffnungszeiten des Museums: Di. - So. 9:30 - 16:30 Uhr (außer Montag)
Eintrittpreise: Erwachsene: € 3,10; ermäßigt: € 2,10

Vom Alten Rathhaus aus sieht man auch das malerische Ensemble von schmalen Fischerhäusern die bis zur Markusbrücke reichen. Die winzigen Vorgärten mit den Anlegestellen für Kähne erinnern ein wenig an Venedig. Der besondere Geheimtipp: Von der TB5 aus kann man bis zum Wasser gehen - besonders im Sommer nur zu empfehlen.

 

Am Domplatz: Der Dom, die alte Hofhaltung und die neue Residenz
Der Kaiserdom St. Peter und Georg ist bereits von weitem an seinen vier charakteristischen Türmen zu erkennen. Im Inneren des Doms gibt es neben dem berühmten Bamberger Reiter weitere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen; die wichtigsten sind wohl das Hochgrab von Kaiser Heinrich II. (1024), der Marienaltar von Veit Stoß (1523), das Grabmal des Bischofs Friedrich von Hohenlohe und das Grab von Papst Clemens II (Das einzige Papstgrab nördlich der Alpen). Tipp: Die Domführung ist mehr als sehens- und hörenswert.
Öffnungszeiten: täglich 8:00 - 17:00 Uhr
Besichtigungen nur außerhalb der Gottesdienste; diese finden statt: Mo., Mi., Fr., und Sa. 7:00 und 8:00 Uhr; außerhalb der Sommerferien Di. und Do. 19:00 Uhr; So. 7:30, 8:45 Uhr (Choramt) 10:15, 11:15, 14:00 Uhr Andacht (außer August)
Führungen: werktags 14:00 Uhr, Sa. 13:00, 14:00 Uhr, So. 13.00, 15.00 Uhr

Die Alte Hofhaltung und das historisches Museum
ist eine dreigeschossige Ratsstube, erbaut im Renaissancestil um 1570. In den Räumen ist heute auch das Historische Museum untergebracht.
Öffnungszeiten Museum: Mai - Oktober: Di. - So. 9:00 - 17:00 Uhr, 1. November - 30. April: Di - So (nur zu Sonderausstellungen)
Eintrittpreise Museum: Erwachsene: € 2,10; ermäßigt: € 1,50

Die neue Residenz
Ein weiteres Museum ist in der Neuen Residenz eingerichtet. Dieses Gebäude befindet sich ebenfalls am Domplatz und umschließt diesen mit zwei seiner vier Flügel. Der zur Residenz gehörige Rosengarten bietet eine wunderschöne Aussicht über die Innenstadt und zu St. Michael.
Öffnungszeiten:
April bis September: täglich 9:00 - 18:00 Uhr, Donnerstag geschlossen; Oktober bis März: täglich 10:00 - 16:00 Uhr
geschlossen: 1.1., Faschingsdienstag, 1.11., 24.-25.12., 31.12.
Eintrittspreise: Erwachsene: € 4,00; ermäßigt: € 3,00

 

Das St.-Michaels-Kloster mit Brauereimuseum
Am Gewölbe der Kirche sind ca. 600 Pflanzen gemalt. Hinter dem Kreuzaltar ist der Altar des heiligen Otto. Im Raum dahinter befindet sich das Hochgrab des heiligen Otto (15. Jahrhundert) mit einem Durchschlupf für Pilger. Dem Grab wird eine heilende Wirkung bei Rheuma, Gicht und Rückenbeschwerden nachgesagt. Auch hier eröffnet sich im Klostergarten ein einmaliger Ausblick über Bamberg.
Öffnungszeiten: täglich 9:00 - 18:00 Uhr

Brauereimuseum
Über den Hof des Klosters befindet sich das Fränkische Brauereimuseum. Die Brauerei dort wurde 1122 gegründet und ist damit die älteste in Bamberg.
Öffnungszeiten: April - Oktober, Mi - So 13:00 - 16:00 Uhr, November - April nur auf Voranmeldung
Eintrittpreise: Erwachsene: € 2,00; ermäßigt: € 1,00

 

Die Altenburg
Von der um 1100 erbauten Burg (1553 zerstört und wieder aufgebaut), die auf dem höchsten der sieben Bamberger Hügel steht, hat man einen wunderschönen Blick über Bamberg und die Umgebung. Sie diente einst als Flieh- und Trutzburg der Fürstbischöfe. Heute ist die Altenburg das richtige Ziel für einen längeren Spaziergang oder eine kleine Radtour.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten

Das waren die Top-Ten wer Lust auf noch mehr Sehenswertes hat oder auch die Eltern mal rumführen muss - es gibt noch mehr!


Schloss Geyerswörth
Diente einst als Residenz für Fürstbischöfe (von ca. 1587 - 1705). Im Innenhof befinden sich das Wappen des Fürstbischofs Ernst von Mengersdorf sowie das Stadtwappen.
Der Turm kann bestiegen werden, man hat von dort einen schönen Blick über die Altstadt. Den Schlüssel für den Turm kann man in der Touristeninformation (die sie ebenfalls hier befindet) ausleihen.
Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9:30 - 18:00 Uhr, Sa. 9:30 - 15:00 Uhr, 1. April bis 31. Dez. ebenfalls an Sonn- und Feiertagen 9.30 - 14.30 Uhr


Schillerplatz : E.T.A. Hoffmann-Haus
Am Schillerplatz befindet sich das Haus des Bamberger Allround-Künstlers E.T.A. Hoffmann, das heute ein Museum ist.
Öffnungszeiten: Mai - Okt. Di. - Fr. 16:00 - 18:00 Uhr, Sa., So. und Feiertage 10:00 - 12:00 Uhr
Eintrittpreise: Erwachsene: € 2,00; Schüler und Studenten: € 1,00

 

Wasserschloss Concordia
Das barocke Schloss am Ufer der Regnitz wurde 1716 - 1722 für Hofrat Böttinger erbaut. Der Garten des Palais ist durch eine Brücke mit dem Fluss verbunden.
In dem Gebäude befindet sich heute das Künstlerhaus Villa Concordia. Hier werden Lesungen, Konzerte und Ausstellungen von Stipendiaten präsentiert. Den besten Blick hat man von der gegenüberliegenden Flussseite.


Böttingerhaus
Am Fuße des Stephansbergs steht in der Judenstraße das erste Palais des Hofrates Böttinger. Es wurde im Stil eines italienischen Palazzo erbaut. Außen ist es mit Ornamenten geschmückt, innen ist es mit Ledertapeten, Stuckarbeiten und Wandmalereien ausgestattet.


Stephanskirche
Einzige Kirche nördlich der Alpen, die von einem Papst geweiht wurde (Papst Benedikt VIII, 1020). Erbaut im 13. Jahrhundert, erneuert bis 1680. Sehenswert sind die barocke Orgel aus dem Jahre 1695 sowie das Chorgestühl im Rokoko-Stil.
Öffnungszeiten: täglich 9:00 - 17:00 Uhr


Pfarrkirche "Zu unserer lieben Frau" ("Obere Pfarre")
Der Bau wurde 1535 beendet. Der Baustil ist Gotik mit barocken Einflüssen. Im Innern befinden sich diverse sakrale Kunstwerke sowie mehrere schöne Altäre.
Öffnungszeiten: täglich 9:00 - 17:00 Uhr


Karmelitenkloster
Im 13. Jahrhundert gegründet, um 1700 wurde es barock umgebaut von J.L. Dientzenhofer. Die Schaufassade gehört zu den bedeutendsten barocken Kunstwerken der Stadt. Besonders sehenswert ist der Kreuzgang, im 14. Jahrhundert im romanischen Stil umgebaut.
Öffnungszeiten: täglich 9:00 - 11:30 Uhr und 14:30 - 17:30 Uhr


Jakobskirche
Baubeginn des barocken Bauwerks war bereits 1065, in dem sich noch einige romanische Elemente befinden. Hier wird auch das Original der Kunigundenstatue aufbewahrt, die sich auf der Unteren Brücke befindet.
Öffnungszeiten: täglich 9:00 - 16:00 Uhr

 

Am Maxplatz: die Museen
Durchgängig barocke Bebauung, im ehemaligen Priesterseminar befindet sich heute das Rathaus, in der Mitte steht ein Denkmal für Maximilian I. Joseph von Bayern. Hier in der Gegend finden sich auch zahlreiche Museen.

Naturkundemuseum
Öffnungszeiten: Apr. - Sept. Di. - So. 9:00 - 17:00 Uhr, Okt. - März 10:00 - 16:00 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene: € 1,50; ermäßigt: € 1,00

Gärtner- und Häckermuseum (Mittelstraße 34)
Öffnungsueiten: Mai - Okt. Mi. und So. 14:00 - 17:00 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene: € 1,00; ermäßigt: € 0,50

Museum für frühislamistische Kunst (Austraße 29)
Öffmumgszeiten: Mai - Okt. Sa. 14-17 Uhr & So. 15-17 Uhr und nach Vereinbarung

Martinskirche
Barocke Jesuitenkirche, erbaut Ende des 17. Jahrhunderts. Besonders sehenswert ist die gemalte Scheinkuppel. Die Kirche befindet sich direkt am "Gabelmann", dem Neptunsbrunnen von 1698.
Öffnungszeiten:
täglich 8:00 - 18:00 Uhr, Donnerstag ab 13:00 Uhr


Diözesanmuseum
Im Dom befindet sich außerdem das Diözesanmuseum, in dem der Domschatz ausgestellt ist. Es handelt sich dabei um bedeutende Exponate wie zum Beispiel Kaisergewände des Mittelalters und edelsteinbesetztes Altargerät.
Öffnungszeiten: täglich (außer Mo.) 10:00 - 17:00 Uhr
geschlossen: 1.1., Karfreitag, 24.-26.12., 31.12
Eintrittspreise: Erwachsene: € 2,00; ermäßigt: € 1,00; Schüler ab 15 J. € 0,50; Kinder frei